Chris
24. May 2025
Wir haben Parkett Nürnberger mit der Verlegung von Vinyl-Boden in unserem Neubau beauftragt. Schon in den Beratungsgesprächen hatten wir mehrfach darauf hingewiesen, dass eine schnelle Ausführung der Bodenlegerarbeiten, sobald der Estrich trocken genug ist, für uns sehr wichtig ist. Letztendlich wurden wir in jeder Hinsicht enttäuscht. Während der Ausführung der Arbeiten mussten wir feststellen, dass die Qualität der Arbeiten ungenügend ist. So war z.B. vereinbart, dass der Bodenleger möglichst ebene Übergänge ohne Leiste zu gefliesten Bereichen und Treppen sicherstellen muss. Dies ist zunächst nicht geschehen. Alle Übergänge wiesen erhebliche Höhendifferenzen auf und waren teilweise auch schief. Dies wurde erst nach mehrfachen Diskussionen und Anmahnungen und auch erst nach Einzug korrigiert. Zudem gibt es zahlreiche weitere Mängel, die bis heute nur in geringem Umfang korrigiert wurden, wie z.B.: - Höhenversätze zwischen Dielen, - erhebliche Fugen zwischen Dielen, - beschädigte Dielen, weil der Betrieb die Fugen mit Wachs schließen wollte und dabei um die Fugen herum die Oberfläche der Dielen beschädigt hat (irreparable glänzende Streifen), - nicht richtig verklebte Dielen in den Randbereichen und - nicht richtig verspachtelte Grundierung, so dass der Boden insgesamt nicht fachgerecht geebnet ist. Die Fußbodenarbeiten machen so insgesamt nicht den Eindruck als ob hier ein Fachbetrieb gearbeitet hätte. Nach Auskunft von seriösen Bodenlegern, müsste der Boden in weiten Teilen neu verlegt werden, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen. Der Betrieb hat die Nachbesserungsarbeiten – trotz der oben genannten Mängel - abgebrochen und verlangt dennoch ohne Abnahme und ohne abnahmefähigen Werk den vollen Werklohn. In der Rechnung werden zudem ohne Nachweis Arbeitszeiten für Sonderarbeiten angesetzt, die offensichtlich deutlich über der tatsächlichen Arbeitszeit liegen. Sehr ärgerlich war es auch, dass der Betrieb die festgelegte Dauer für die Fertigstellung der Arbeiten nicht eingehalten hat. Wir wurden darüber noch nicht einmal informiert, sondern konnten das nur bei Besichtigung der Baustelle selber feststellen. Für Nachfragen war niemand erreichbar. Letztendlich wurden zwei Mal neue Fertigstellungstermine angekündigt, die jedoch jeweils nicht eingehalten wurden. Zum Schluss mussten wir den Beginn unseres Umzugs wegen der Unzuverlässigkeit von Parkett Nürnberger kurzfristig verschieben und mussten zittern und ständig auf Herstellung eines einzugsfähigen Zustands drängen, damit wir am letztmöglichen Termin einziehen können. Wir mussten unzählige Anrufversuche unternehmen, E-Mails und Nachrichten schreiben, weil immer wieder keine Mitarbeiter an der Baustelle erschienen, obwohl uns das zugesagt worden war. Insgesamt wurden mehrfach Versprechungen nicht eingehalten, so dass wir uns nicht aufrichtig behandelt gefühlt haben. Hier passt auch ins Bild, dass der Betrieb uns mit einer Abschlagsrechnung suggeriert hatte, dass bereits mehr als 70% der Arbeiten verrichtet worden seien, obwohl diese – selbst wenn diese mangelfrei gewesen wären – noch nicht einmal zu 50% abgeschlossen waren (ob das ein strafbarer Betrug war, mögen andere beurteilen). Im Umgang gab es zudem noch weitere Punkte, die uns geärgert haben. So wurde uns zunächst angekündigt, dass der Haustürschlüssel erst nach Zahlung der letzten Rechnung an uns zurückgegeben wird, obwohl wir zur Herausgabe des Schlüssels vor unserem Einzug aufgefordert hatten. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine offene Rechnung, die irgendwie ein Zurückbehaltungsrecht hätte rechtfertigen können. Letztendlich wurde uns der Schlüssel dann doch vor Umzug herausgeben, weil wir Mitarbeiter des Betriebes an der Baustelle abpassen konnten.