Greenhope 67
13. November 2025
Der Auftrag: Estrich im Altbau im Rahmen einer Sanierung zum Effizienzhaus neu einbringen (mit Fußbodenheizung). Herr Günay hat die Räume im Ersttermin routiniert, zügig und professionell vermessen. Der Estrich wurde auch fast einwandfrei eingebracht, kleine Ausnahme: An der offenen Kellertreppe wurde ein Schalbrett angebracht, welches das abfließen des Estrichs verhindern sollte. Die Oberkante des Bretts wurde von den Arbeitern fälschlicherweise als Meterriss interpretiert, weshalb der Estrich etwas zu hoch eingebaut wurde und hinterher wieder abgeschliffen werden musste. Im Bad wurde ein neuer Sanitärschlauch beschädigt, welcher auch ausgetauscht werden musste. Die Arbeiter: Zwei Arbeiter wurden im Keller von einer Überwachungskamera gefilmt, wie Sie die in Umzugskartons gelagerten Wohnungsutensilien durchsuchten. Dies allein wäre bereits Anlass gewesen, umgehend die Polizei zu rufen. Da jedoch nichts entwendet wurde und die Arbeiten zügig ausgeführt werden sollten, wurde nur der leitende Energieberater darüber unterrichtet, welcher Herrn Günay in Kenntnis darüber setzte. Passiert ist weiter nichts, keine Entschuldigung für dieses unglaubliche Verhalten. Die Rechnung: 4 Wochen nach Bezahlung der Schlussrechnung kam eine Mahnung zur Zahlung derselben. Wie gesagt, die Rechnung war bereits – fristgerecht, in korrekter Höhe und an den korrekten Empfänger - überwiesen. Doch damit nicht genug: Jetzt, sage und schreibe zwei Jahre nach Erledigung der Arbeiten kommt plötzlich wieder eine Mahnung zur Bezahlung, diesmal für die erste Abschlagszahlung mit gleichzeitiger Drohung der Meldung an Creditreform. Auch die Abschlagszahlung wurde damals fristgerecht entrichtet. Dies ist natürlich aufgrund bargeldloser Zahlung auch nachweisbar. Da nun zum zweiten Mal völlig grundlos ein bereits lange entrichteter Rechnungsbetrag eingefordert wird und der Sachverhalt von der Fa. Günay bei ordentlicher Buchführung selbst einfach geklärt werden könnte, scheint es hier in der Organisation der Finanzbuchhaltung große Defizite zu geben, jede andere Annahme wäre ja unseriös. Es ist derselbe Mitarbeiter wie bei der ersten Mahnung vor zwei Jahren. Der Kostenvoranschlag wurde eingehalten. Fazit: Obwohl die Arbeiten an sich ordentlich durchgeführt wurden, würden wir uns aufgrund der völlig inakzeptablen administrativen Probleme keinesfalls mehr an diese Firma wenden.