Tobias Gruber
11. December 2024
Beim Bau unseres Einfamilienhauses haben wir die Erdarbeiten an die Fa. Senftleben vergeben. Dazu hatten wir im Januar den Auftrag für den geplanten Baubeginn ungefähr im April abgeschlossen. Durch Verzögerungen in der Werkplanung verzögerte sich der Baubeginn leider auf den Sommer. Bei einem Baustellengespräch im August stellte Herr Senftleben fest, dass er das Projekt aus den Augen verloren hatte und somit erst ab Mitte/Ende September mit den Bauarbeiten begonnen werden könne. Anfang September kam ein aktualisiertes Angebot mit 7% Aufpreis auf den größten Positionen aufgrund der Verzögerung und das vereinbarte Skonto wurde um 1 Prozentpunkt gekürzt. Da der Baubeginn in 1-2 Wochen geplant war, standen wir unter Druck, dieses Angebot anzunehmen. Ende September begann der Erdaushub, der an die Fa. Eble als Subunternehmer vergeben wurde. Der Aushub wurde ordentlich durchgeführt und der Abtransport des übrigen Humus war flexibel möglich. Nach dem Kellerbau führte die Fa. Senftleben das Verlegen der Entwässerung und das Anfüllen durch. Bei unserem Haus gab es aufgrund von Zisterne, Wärmepumpe und Verbindung von Haus zur Garage viele Rohre zu verlegen. Das war mit Sicherheit nicht einfach. Leider fehlte es an den Stellen, an denen die Rohre aus der Erde kommen, an Präzision. Insbesondere die Entwässerungsrohre an den Fallrohren waren trotz vorliegenden Plänen deutlich neben den Fallrohren positioniert und abgesägt, so dass der Gartenbauer den Anschluss mit deutlichem Mehraufwand ausführen musste, an dem sich die Fa. Senftleben nicht beteiligen wollte. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnte schlussendlich durch den Mehraufwand und damit verbundenen Mehrkosten hergestellt werden. Die Abrechnung wurde transparent und sorgfältig ausgeführt. Insgesamt waren wir leider mit dem gesamten Ablauf des Auftrages nicht zufrieden.